Kommt es dir so vor, als würde der „Abwasch“ bei dir Zuhause nie aufhören?
„Kaum bin ich damit fertig, das Geschirr nach dem Frühstück zu spülen, ist es schon wieder Zeit für das Mittagessen, und dann muss schon wieder abgewaschen werden.“
Und so ist das seit Tausenden von Jahren. Wir lesen sogar in den Geschichten des Alten Testamentes davon, wo es um die Stiftshütte geht.
Bevor er das Heiligtum betreten konnte, musste der Priester ein Tier als Opfer für seine Sünde darbringen. Anschließend ging er zum ehernen Becken und wusch seine Hände. Er kam mehrmals am Tag zu dem Becken zurück, weil er es immer wieder nötig hatte, sich zu waschen.
Das ist ein Bild für unsere Beziehung zu Gott. Wie dieser Priester brauchen auch wir ein Opfer für unsere Sünden. Jesus hat dieses ultimative Opfer am Kreuz gebracht. Aber so wie die Hände des Priesters werden auch unsere immer wieder schmutzig. Wir sind vor Gott gerecht geworden, und trotzdem sündigen wir immer noch.
Der Apostel Johannes spricht zu Gläubigen, wenn er schreibt: „Wenn wir sagen, dass wir keine Sünde haben, so verführen wir uns selbst, und die Wahrheit ist nicht in uns. Wenn wir aber unsere Sünden bekennen, so ist er treu und gerecht, dass er uns die Sünden vergibt und uns reinigt von aller Ungerechtigkeit.“ (1. Johannes 1, 8-9)
Deshalb haben wir es nötig, immer und immer wieder von Gottes Wort gewaschen zu werden. Lässt du dein Herz täglich durch das Wort Gottes reinigen?
Seeking Him
Herausgeber:
© Belebe unsere Herzen